Weisse Drachen


Weiße Drachen, die kleinsten und schwächsten der bösen Drachen, sind langsam im Denken, aber sehr wirkungsvolle Jäger. Sie sind impulsiv, wild und tierhaft, sie neigen dazu nur ihre augenblicklichen Bedürfnisse und Gefühle zu berücksichtigen und besitzen keinerlei Vorausschau und Reue. Trotz ihrer niedrigen Intelligenz sind sie genauso habgierig wie die anderen bösen Drachen. Die Schuppen eines Nestlings der weißen Drachen sind von einem spiegelartig glänzenden Weiß, das vor dem Hintergrund von Schnee fast unsichtbar macht. Sowie der Drache altert, verlieren die Schuppen ihren Glanz, und wenn er sehr alt wird, mischen sich hellblaue und hellgraue Schuppen unter die Weißen. Egal wie groß das Opfer ist, der weiße Drache greift am liebsten zu erst mit seinem Odem und seinen besonderen Fähigkeiten an und geht dann in den Nahkampf über. Diese Taktik kann manchmal gegen den Drachen arbeiten, da er seinen Odem auf ein kleineres Wesen verschwendet hat und nun ein größeres mit seinen körperlichen Angriffen angreifen muß. Wenn ein weißer Drache Geschöpfe im Wasser verfolgt, wie zum Beispiel Otter oder Eisbären, bekämpft er sie normalerweise in ihrem Element und greift dabei mit Klauen und Biß an. Die Odemwaffe eines weißen Drachen ist ein 21m langer Frostkegel von 1,50m Durchmesser am Maul und 7,50m Durchmesser an der Basis. Von Geburt an sind sie immun gegen Kälte. Weiße Drachen leben in kalten oder frostigen Gegenden, dabei ziehen sie die Landstriche vor, in denen die Temperatur selten über den Gefrierpunkt ansteigt und Eis und Schnee dauerhaft den Boden bedecken. Wenn die Temperaturen zu warm werden, verfällt der Drache in Lethargie. Weiße Drachen setzen sich gerne den scharfen Winden aus, die durch die Landschaft peitschen, während sie sich in tiefen Schneewehen wälzen und spielen. Weiße Drachen sind gleichgültige Eltern. Die Jungen bleiben zwar vom Nestling bis zum jugendlichen oder heranwachsenden Stadium bei den Eltern, aber sie werden nicht beschützt. Sobald ein Drache über das Stadium des Nestlings hinausgewachsen ist, muß er für sich selbst kämpfen, lernen, wie man jagt und wie man sich verteidigt, indem er die Eltern beobachtet. Die Lager von weißen Drachen sind gewöhnlich Eishöhlen und tiefe unterirdische Kammern; sie suchen sich Höhlen aus, deren Eingang von den wärmenden Strahlen der Sonne abgewandt ist. Weiße Drachen bewahren ihren gesamten Schatz in ihrer Höhle auf und bedecken ihn gewöhnlich mit Eis, so daß die Münzen und Edelsteine widerscheinen und der Schatz noch größer wirkt. Sie mögen gerne Edelsteine, insbesondere Diamanten, da sie schön anzuschauen sind. Auch wen weiße Drachen wie alle Drachen fast alles fressen können, sind sie sehr wählerisch und genießen nur Nahrung, die zuvor gefroren wurde. Gewöhnlich macht sich der Drache sofort über eine Opfer her, das er mit seiner Odemwaffe getötet hat, während die Leiche noch steif und frostig ist. Er vergräbt andere Beutestücke in Schneewehen, bis sie ausreichend gefroren sind.
© TSR
Der wichtigste Vertreter der Weißen Drachen ist Ch´krkk´l. Bei den Menschen ist er unter dem Namen Sleet bekannt. Er (sie) war der Wächter von Eismauer und griff die Helden der Lanze an

 

 

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